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IFS Combatives

Was ist IFS Combatives?

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IFS Combatives berücksichtigt alle relevanten Bereiche des Selbstschutzes und klammert keinen Bereich aus. Es beinhaltet den Selbst- und Fremdschutz bei Angriffen einzelner oder mehrerer, unbewaffneter oder bewaffneter Aggressoren in jeder beliebigen Distanz. Die taktischen Verhaltensmuster werden durch direkte, einfache und effiziente Techniken, die unter Hochstress umsetzbar sind, ergänzt, um eine möglichst schnelle Beendigung der Aggression zu gewährleisten.

IFS Combatives gründet auf praxiserprobten, stressresistenten sowie unter Hochdruck getesteten Nahkampfsystemen, die sich durch Effektivität und Straßentauglichkeit auszeichnen.

Als Basis unterrichten wir eine moderne und effizienzoptimierte Version des Krav Maga der israelischen Streitkräfte.

Es ist abgestimmt auf die Problematik in unseren Breitengraden auf dem Zivilsektor und auf die einzelnen Bedürfnisse jeweiliger Berufsgruppen.

Einflüsse



Das Training ist geprägt von Ausbildern, die ihre Systeme unter Hochdruck/ Hochstress der Realität - ob in realen Gewaltkonfrontationen oder in dynamischen Simulationen und Szenariotraining oder beidem – getestet haben.
Auch ich habe mein persönliches Wissen und dessen Anwendung in Realszenarien entwickelt.

IFS Combatives ist u.a. inspiriert durch Lee Morrison und seinem Urban Combatives Programm, welches wiederum durch WW2 Combatives William E. Fairbairne/ Colonel Rex Applegate/ E.A. Sykes/ John Steyer (Cold Steel)/ Charles Nelson/ Dermot Michael (Pat) O`Neill/ C.Q.B. Service Instructor Dennis Martin um nur einige zu nennen, beeinflusst ist.

Weitere Instruktoren wie Geoff Thompson, Kelly Mc Kann a.k.a. Jim Grover, Bill Kipp, Richard Dimitris Senshido, Craig Douglas Southnarc, Carl Cestari, Bob Spour (SAS) und einige israelische Ausbilder, einige davon immer noch aktiv im Militär & Personenschutz tätig- fließen mit Ihrem Schaffen ebenso in das System von IFS Combatives mit ein.

Ich bringe meine eigenen langjährigen Erfahrungen ein. Unter anderem jahrelanges Training mit Personen, die mit physischen Konfrontationen ihre Erfahrungen sammelten und mit Personen, die ich seit 1997 beruflich bedingt kennen lernte.

In dieser Zeit habe ich mehrere israelische wie internationale Aus- und Weiterbildungen durchlaufen und habe beruflich im In- und Ausland (Naher Osten/ Südamerika/ Südafrika) Umgang mit Straftätern unterschiedlichster Abstufungen gehabt.

Was wird vermittelt?

IFS Combatives vermittelt Prinzipien und taktische Verhaltensweisen u.a. einen Game Plan für verschiedenste Konfliktsituationen und deren Abstufungen bestehend aus 3 Phasen.

1. Pre- Konflikt Phase ( Interview Phase ), der die Annäherung folgt

2. Konflikt Phase (Physischer Kontakt )

3. Post- Konflikt Phase ( beinhaltet alle daraus resultierenden Konsequenzen )

Techniken, die nur im "Dojo" mit einem kooperativen Partner funktionieren, jedoch im Extremstress einer realen Konfliktsituation wirkungslos sind, bzw. nicht funktionieren, werden bei uns nicht unterrichtet.

Das Training beinhaltet unter anderem:
 

  1. Willensschulung. Das Trainieren der eigenen offensiven Geisteshaltung ist essentiell, um die notwendige Entschlossenheit zum Handeln zu erlangen.
  2. Auswirkung des ausgeschütteten Adrenalins verstehen und nutzen lernen
  3. Prinzipien von Vermeidungsstrategien (Soft Skills)
  4. Offensivtechniken (Hard Skills)
  5. Prinzipien von offensiven Techniken zum Selbstschutz
  6. Umsetzen und ständiges Praktizieren des Gelehrten unter Adrenalineinfluss
  7. Situations- & Szenarientraining mit Analyse sind Bestandteile der Kurse

Somit erlangt der Schüler die Fähigkeit mit den unterschiedlichsten Bedrohungen in Hochstress-Situationen umzugehen.

Ziele

Das Hauptziel von IFS Combatives ist es, die einzelne Person schnell in die Lage zu versetzen, sich selbst oder Dritte gegen einzelne oder mehrere, unbewaffnete oder bewaffnete Angreifer effektiv schützen zu können.

Hierzu gehört auch das Verhalten von potentiellen Tätern (Täterpsychologie) zu (er-)kennen, Gefahrensituationen rechtzeitig einzuschätzen und -falls dies möglich ist- auszuweichen, mit der eigenen Angst umgehen zu können und zu wissen, wie das in diesen Situationen ausgeschüttete Adrenalin unseren Körper und unsere Handlungsfähigkeit beeinflusst. Wir benötigen eine gesunde Aufmerksamkeit gegenüber dem Umfeld in dem wir uns befinden, einen Game Plan bestehend aus Soft Skills, sowie Hard Skills für den Ernstfall.

Für einen effektiven Selbstschutz benötigen wir über 90% Mindset (Einstellung) und 10% Skills (Fertigkeiten). In den meisten SV- Systemen wird 90% Technik und 10% Mindset (Einstellung) vermittelt, was als Folge Handlungsunfähigkeit in den entsprechenden Situationen nach sich führt.

Wer am Ende einer nicht vermeidbaren, gewalttätigen Auseinandersetzung noch auf den Beinen steht und nach Hause gehen kann, darüber entscheidet nicht die Körpergröße oder die Muskelmasse oder die Beherrschung möglichst vieler, komplizierter Kampftechniken, sondern einzig und allein die Entschlossenheit; der Kampfgeist mit dem Techniken, die unter Adrenalineinfluss noch abrufbar sind, ausgeführt werden.

Jede Person, die schon einmal einer gewalttätigen Situation ausgesetzt war, weiß, worum es geht!

Eine Mutter, die ihr kleines Kind in einer Extremsituation beschützen möchte, muss nicht erst trainieren damit sie in der Lage ist dies in die Tat umzusetzen. Falls nötig, wird sie einen Stein (oder einen anderen Gegenstand) aufheben und schlagen, schlagen, schlagen...(Caveman) bis die Gefahr neutralisiert ist. Das gleiche Verhalten können wir in der Natur beobachten.

Ein Zitat von Melissa Soalt bringt dies ebenfalls auf den Punkt:
„It is not the size, that matters in a fight. It is the size of the fight, that matters.”
(“In einem Kampf kommt es nicht auf die Größe an. Es kommt auf die Größe des Kampfes an.“)


In unserem Training wird dieses Mindset ständig in Kombination mit taktischem Verhalten und einfachen, effizienten Techniken trainiert, die auch unter dem Extremstress einer Bedrohung umsetzbar sind. Entschlossenheit und der Wille unter keinen Umständen aufzugeben, gehen schließlich in Fleisch und Blut über. Darüber hinaus entsteht ein willkommener Transfereffekt auf andere Situationen im alltäglichen Leben.

Zitat von Carl Cestari (Elements of unarmed Combat) :
“Get your MIND right, DO what HAS to be DONE when IT HAS TO BE DONE.”
(“Bereite Deine geistige Einstellung vor; tue, was getan werden muss, wenn es getan werden muss.“)

Für wen ist IFS Combatives geeignet?

Das Ziel von IFS Combatives ist es, Menschen ungeachtet von Geschlecht und Konstitution in die Lage zu versetzten, sich gegen Aggressionen in verbaler und physischer Konfrontationen erfolgreich zur Wehr zu setzen. Frauen oder Männer, die aufgrund eines geringen Durchsetzungsvermögen, psychischer Unterlegenheit, geringer Körpergröße, Körpermasse und Kraft in einer physischen Konfrontation normalerweise das Nachsehen haben, erhalten mit IFS Combatives eine realistische Chance, eine Bedrohung abzuwenden oder gegebenenfalls für sich zu entscheiden.