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S.D.S.- Concept

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S.D.S. Concept -wie der Name schon sagt- basiert dieses System in erster Linie auf Konzepten und Prinzipien und stellt nicht nur eine Mischung aus verschiedensten Techniken dar. Es ist ein ausgefeiltes Nahkampfsystem mit dem einzigen Ziel, jeden in die Lage zu versetzen sich effektiv zu schützen.

Konzepte

Die einzelnen Prinzipien und Konzepte, sowie die technische Inhalte haben ihren Ursprung im Krav Maga, dem Hashita (Israeli Self Defense), den Philippinischen Kampfkünsten sowie dem westlichen Boxen, dem Jun Fan Jeet Kune Do und dem Luta Livre/Vale Tudo. Die Konzepte von S.D.S.-Concept sind reine Selbstverteidigungs- und Selbstschutzkonzepte und haben keinen traditionellen Kampfkunst - oder Kampfsportinhalt.

 

Inhalte des S.D.S. Concept

S.D.S.-Concept ist ein eigenes komplettes System. Es unterstützt bei der radikalen Abwehr von bewaffneten und unbewaffneten Angriffen, aber auch Festlege-, Transport-, und besonders Nervendrucktechniken kommen zur Anwendung. Es ist ein variables dynamisches System und somit der ideale Selbstschutz für jeden. Die Techniken selbst sind sehr flexibel und schon nach relativ kurzer Zeit ist der Anwender in der Lage, sich wirkungsvoll zur Wehr zu setzen.

Es beinhaltet unter anderem alle Möglichkeiten und Techniken für Aufschlagsgeräte oder -waffen, Überlebens- und Verteidigungsstrategien, Konfliktvermeidung, Verständnisentwicklung für die Psychologie der Selbstverteidigung, das funktionelle miteinander Verbinden von bestehenden Fertigkeiten. Das Kennen von Zielen am Körper, das Entwickeln von Bewegungswinkeln und Abwehrreaktionen, Beinarbeit und Beweglichkeit, verschiedenste Schlagtechniken, Waffenanwendung, improvisierte Waffen, Schmerz-Kontrollgriffe und Gelenkhebel, Messertaktiken, Verteidigung gegen Stockangriffe, Schutz dritter Personen, Fixierungs- und Kontrolltechniken, Strategien des Angriffs, direkte Einzelangriffe, Kombinationsangriffe, Angriff durch Herauslocken des Gegners, Angriff mit Unbeweglichmachen und vieles mehr.

Wichtige Kriterien bei der Entwicklung S.D.S.-Concept

Einfaches erlernen für den Anwender

Ganz wichtig bei der Entstehung von S.D.S.-Concept war es, auf die Einfachheit bei der Anwendung Rücksicht zu nehmen. Komplizierte und lang einzutrainierende Verteidigungstechniken sind besonders für ungeübte Personen nutzlos und im Stress nicht umsetzbar. Darum gilt für S.D.S.-Concept - Keep it simple!

Sofortige Anwendbarkeit

S.D.S.-Concept bietet den enormen Vorteil, dass es für den Anwender sofort anwend- und umsetzbar ist!

Eigenschutz als Nutzen für den Anwender

Unsere Ausbildungen, Kurse und Seminare sollen dem Anwender eine solide Grundlage geben, um in Notsituationen richtig reagieren zu können. Die für den Ernstfall entwickelten Techniken und Strategien sind rasch erlernbar, realistisch erprobt und äußerst effektiv. Nur eine Selbstverteidigungssituation unbeschadet zu überstehen hat einen echten Nutzen für den Anwender!

Deeskalationstechniken

Auch Deeskalationstechniken sind ein wichtiger Bestandteil von S.D.S.-Concept, um eine mögliche aggressive Auseinandersetzung zu vermeiden. Hierfür haben wir praxistaugliche Techniken und Strategien entwickelt.

Schutz anderer Personen - Hilfeleistung

Ein weiterer Inhalt von SDS-Concept ist, dass der Anwender nicht nur sich selbst schützen kann, sondern auch anderen Personen Schutz und Hilfe bieten kann. Durch die richtige Taktik und Handhabung des S.D.S. ist der Drittschutz ein weiterer realistischer Aspekt bei unseren Schulungen.

Die Verbindung zu anderen Systemen oder Stilen

Ein wichtiger Aspekt des S.D.S.-Concept ist, dass es ergänzend zu anderen Stilen wirkt, während es gleichzeitig die Wirksamkeit von jedem anderen taktischen Arbeitsmittel, System oder Stil verbessert! Der technische Inhalt allein steht also nicht im Vordergrund, sondern vor allem Taktik , Strategie, Gefahreneinschätzung und Trainingsmethoden. Die richtige Anwendung des S.D.S. erlaubt es dem Kampfkünstler sein System mit S.D.S.-Concept zu verbinden und seine Fertigkeiten im Hinblick auf waffenlose und bewaffnete Angriffe zu erweitern. Es ist daher ein ideales System für jeden Kampfkunstlehrer und Instruktor.

Modifikation für Berufsgruppen

Durch entsprechende Modifikation - wie die Berücksichtigung der landesüblichen Gesetz- und Verhältnismäßigkeit als auch weg von der reinen Selbstverteidigung hin zu einem auf die Bedürfnisse von Berufsgruppen zugeschnittenen Ausbildungssystem - hat sich S.D.S.-Concept für Berufsgruppen entwickelt.

Einmaliges Ausbildungskonzept

Ein Punkt in der Ausbildung ist die besondere Art des Unterrichts wie Szenarientraining und Anti-Stresstraining.

Das wichtigste Ziel für den Anwender ist, die gelernten Techniken sofort in einer realen Verteidigungssituation einzusetzen.

Der S.D.S. (SELF DEFENSE STICK)

Ein S.D.S. ist ein ca. 8-15 cm langes Selbstverteidigungsinstrument, welches in verschiedenen Kampfkünsten Verwendung findet. Sein Ursprung ist umstritten und wird auf den Philippinen oder in Japan vermutet. Je nach Stil wird er unterschiedlich bezeichnet wie zum Beispiel als Kubotan im Kobudo (bedeutet alte Kriegskunst), dem Dulo in den Philippinischen Kampfkünsten und als Yawara im Judo.

Im Wesentlichen ist der S.D.S. ein kurzer Stock, der als Schlag- und Druckverstärker genutzt wird. Der S.D.S. sollte einige Zentimeter länger sein als die Hand des Benutzers breit ist, so dass er, in der Faust gehalten, an beiden Seiten hervorragt.

 

Teile des S.D.S./Griff

Der S.D.S. ist in seiner Gesamtlänge ist meist im Abstand von 1-3 cm mit Rillen versehen, die ein Herausrutschen bei Widerstand oder Aufprall verhindern sollen. Die "Spitze" - "Kopf" - ist bei vielen Modellen etwas pointiert, die andere Seite ist abgeflacht und mit einem Loch für den Schlüsselring versehen. Der S.D.S. wird so getragen, dass sich die Faust über den Mittelteil und die Griffrillen schließt, und die Spitze und das Ende auf beiden Seiten jeweils herausragen.

 

S.D.S.-Concept - das System

S.D.S.-Concept ist aber nicht nur auf den Kubotan, Dulo oder einem anderen Stock beschränkt, sondern seine Konzepte lassen sich auf alle möglichen Alltagsgegenstände anwenden, somit ist ein Mitführen nicht unbedingt immer notwendige bzw. möglich (z.B. Flugzeug). Um sich aber trotzdem effektiv verteidigen zu können, sind alle Techniken, Prinzipien mit anderen Gegenständen auch möglich.

 

Für wen ist der S.D.S. als Selbstverteidigungsmittel geeignet?

Der Einsatz des S.D.S. ist dank seiner simplen Grundideen für jede/n geeignet, die/der sich in Gefahrensituationen durch Einsatz eines Hilfsmittels sicherer fühlen möchte. Gerade für Personen, die sich in einer Auseinandersetzung bzw. bei einem Angriff im Regelfall eher unterlegen fühlen, trägt das Mitführen des S.D.S. zu einem wesentlich höheren persönlichen Sicherheitsgefühl bei, und kann, bei entsprechender Schulung, sehr effektiv in allen möglichen Selbstverteidigungssituationen eingesetzt werden.

Alltagsgegenstände, die man wie einen S.D.S. verwenden kann.

An diesem zwei Beispielen kann man erkennen, dass nicht das Gerät als solches das System ausmacht, sondern vorrangig die Anwendung in der Selbstverteidigung, die Prinzipien, die dahinter stehen und die Anwendbarkeit im täglichen Leben entscheidend für den Erfolg eines Waffensystems in der Selbstverteidigung sind. Benutzt werden können Taschenlampen, Löffel, Kugelschreiber, Handschellen, Schuhlöffel, Schlüsseln, Handy und vieles mehr.  

Mitführen des S.D.S.

Der S.D.S. ist - als Schlüsselanhänger sehr unauffällig mitzuführen und kann sinngemäß auch durch eine kleine Taschenlampe, einen Stift, einen Löffel oder ein Handy ersetzt werden.

Wie trägt man den S.D.S.?

Da der S.D.S. zumeist mit einem Ring an einer Seite versehen ist, ist er ein optimaler Schlüsselanhänger, der sofort griffbereit ist. Außerdem kann der S.D.S. als Schlüsselanhänger sehr unauffällig mitgeführt werden. Durch seine markante Form kann der S.D.S. relativ rasch z.B. in Taschen erfühlt werden, bzw. auf der Straße als Schlüssel auch jederzeit in der Hand getragen werden.

S.D.S.-Concept ist ein praxisbezogenes Ausbildungssystem für zivile und operative Sicherheitsschulungen und Trainings.